Hotspot Shield im Test

FAZIT

Hotspot Shield punktet mit schnellen Verbindungen in der kostenpflichtigen Version und einer einfachen Bedienung. Der Serverstandard in den USA und die Nähe des Programms zu US-amerikanischen Behörden schmälern allerdings die Sicherheit, das wichtigste Kriterium einer VPN-Software.

Pro
  • Als kostenlose Version erhältlich
  • Sehr einfache Bedienung
  • Unbegrenzte Bandbreite
  • Zugang zu 2.500 Servern
  • Mit bis zu fünf Geräten gleichzeitig sicher surfen
  • Schnelle Verbindungen (mit Premium-Version)
Contra
  • Werbeeinblendungen und langsamere Verbindung in der kostenlosen Variante
  • Serverstandort in den USA

Bewertung

9,8/10
9,7/10
9,6/10
9,7/10

9,7/10

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Sicherheit

Die VPN-Software Hotspot Shield ist zum einen als kostenlose Version erhältlich und zum anderen in der kostenpflichtigen Premium-Variante. Letztere erwerben Nutzer entweder in der Vollversion für $119.99 oder im Abo. Der monatliche Abo-Preis richtet sich nach der gewählten Laufzeit des Abonnements:

Laufzeit 1 Monat 1 Jahr Lebenslänglich
Preis/Monat $12.99 $5.99 $119.99 (einmalig)
Ersparnis 0 % 53 % -

 

Damit ist die Premium-Version von Hotspot Shield vergleichsweise teuer. Dafür bietet sie eine sichere Verschlüsselung, eine unbegrenzte Bandbreite, die Verbindung von bis zu fünf Geräten und Zugang zu 2.500 Servern in 25 Ländern. Dagegen profitieren User der kostenlosen Hotspot-Shield-Version lediglich von der sicheren Verschlüsselung. Zudem müssen sie störende Werbeeinblendungen in Kauf nehmen.

Hotspot Shield alle Geräte

Auf seiner Webseite wirbt der Anbieter mit Anonymität und verspricht, keine Nutzerdaten zu erfassen, zu speichern oder weiterzuleiten. Allerdings gab es im vergangenen Jahr eine Klage gegen Hotspot Shield, laut der der Dienst das Surfverhalten seiner Nutzer ausspionieren würde. Zudem besteht der Verdacht, dass es Verbindungen zwischen dem Anbieter und US-amerikanischen Behörden gäbe. Der Server-Standort in den USA trägt nicht unbedingt zu einem sichereren Gefühl bei.

Performance

Hotspot Shield unterstützt die folgenden Betriebssysteme und Browser:

  • Windows
  • MacOs
  • iOS
  • Android
  • WindowsPhone
  • Chrome
  • Firefox

Router oder Smart-TVs unterstützt der VPN-Dienst allerdings nicht. Dafür punktet das Programm zumindest in seiner kostenpflichtigen Variante mit hohen Up- und Download-Geschwindigkeiten. User der Gratis-Version müssen hier allerdings Einbußen in Kauf nehmen.

Bedienung

Die Installation des Programms ist sehr einfach. Im Anschluss aktivieren und deaktivieren Nutzer die VPN-Verbindung einfach per Mausklick. Der Server, mit dem der User verbunden ist, wird ihm stets angezeigt. Selbst auswählen kann er diesen jedoch nicht, was anderen VPN-Programmen wie etwa NordVPN ein Nachteil ist.

Die intuitive Benutzeroberfläche ermöglicht eine einfache Bedienung. Dies liegt aber auch an dem recht übersichtlichen Funktionsumfang. Zusatzfunktionen, die ein Alleinstellungsmerkmal wären, bietet Hotspot Shield nicht.

Hilfe & Support

Hotspot Shield stellt auf seiner Webseite ein Glossar mit technologischen Begriffen rund um das Thema VPN sowie ein umfangreiches Support-Portal mit einer Sammlung häufig auftretender Probleme und Fragen bereit. Nutzer ohne Englischkenntnisse gehen hier allerdings leer aus. Kontakt zum Support nehmen User per Kontaktformular oder Chat auf. Telefonischen Support bietet Hotspot Shield nicht.

Zusammenfassung

Die kostenlose Version von Hotspot Shield eignet sich, um das Programm unverbindlich zu testen. Bei langfristiger Verwendung stören die langsamere Verbindung und die häufigen Werbeeinblendungen. Zwar verspricht der Anbieter auf seiner Webseite, Nutzerdaten weder zu erfassen noch zu speichern und weiterzugeben. Aufgrund des Serverstandorts in den USA und der Verbindungen zu US-amerikanischen Behörden ist die Software und die damit gebotene Sicherheit jedoch kritisch zu betrachten.

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