IP-Adresse verbergen

IP-Adresse verbergen – So geht es!

Was ist eine IP-Adresse überhaupt?

Zur eindeutigen Identifizierung benötigt jedes Gerät eines Datennetzwerks eine Adresse. Ohne diese Adresse würden alle Daten, die über das Internet verschickt werden, ins Leere laufen. Nur so ist also gesichert, dass der Datenstrom auch beim richtigen Gerät ankommt. Das heißt, rufen Nutzer eine Seite im World Wide Web auf, überträgt der Browser auch die IP-Adresse des Geräts. Die Abkürzung IP steht für „Internet Protocol“. Hierbei handelt es sich um einen weit verbreiteten Standard, der vorgibt, in welcher Form die Informationen ausgetauscht werden dürfen. Ein Beispiel für eine IP-Adresse ist: 182.166.0.1. Es handelt sich immer um vier Zahlenwerte im Bereich von 0 bis 255. Jede Zahl ist durch einen Punkt von der nächsten Zahl abgetrennt. Die Anzahl der möglichen Kombinationen ist bei diesem System (Standard IPv4) jedoch begrenzt.
Über die IP-Adresse lässt sich herausfinden, welchen Internet-Provider der User nutzt und in welcher Region er sich aufhält.

Wo finden Nutzer die IP-Adresse?

Binär CodeVerbraucher können sich ihre IP-Adresse in jedem Betriebssystem anzeigen lassen. Dies geht zum einen grafisch und zum anderen per Kommandozeile (beziehungsweise per „Eingabeaufforderung“). Aber auch Webseiten, die Nutzern ihre IP-Adresse einfach anzeigen, offenbaren Nutzern ihre persönliche Zahlenkombination. Normalerweise wird die IP-Adresse dynamisch vergeben. Dies bedeutet, dass der Internetnutzer stets eine andere Adresse hat, verbindet er sich mit dem Router. Da nie alle Kunden gleichzeitig online sind, braucht der Provider auf diese Weise merklich weniger Adressen als er Kunden hat.

Warum die IP-Adresse verbergen?

Internetnutzer kommen gelegentlich in Situationen, in denen sie ihre IP-Adresse bewusst geheim halten wollen. Dies muss keineswegs gleich illegale Gründe haben. Bereits die Tatsache, dass man mit einer deutschen IP bestimmte YouTube-Videos nicht anschauen darf, kann Anlass genug sein. Aber auch in öffentlichen Diskussionsforen oder Gästebüchern wollen Nutzer häufig unerkannt bleiben.

So verbergen Sie Ihre IP-Adresse

Die IP-Adresse ihres Anschlusses können User auf verschiedene Weisen verschleiern. Es funktioniert mit einer kostenpflichtige VPN-Software, über das Netzwerk „Tor“ oder auch mithilfe von Proxy Servern (Kommunikationsvermittler in einem Computernetzwerk). Bei allen drei Möglichkeiten werden die Datenpakete erst auf einen Server umgeleitet, der sie dann empfängt und weiter verschickt. So ist nur die IP-Adresse des Servers, aber nicht die des Nutzers, einsehbar.

  1. IP-Adresse verschleiern mit einer VPN-Software

Mit einer VPN-Software („Virtual Private Network“) können sich Nutzer anonym im Netz bewegen. Firmennetze sind zum Beispiel oft auf diese Art konfiguriert. Verbinden sie sich Nutzer mit einem solchen Netz, nehmen sie dessen IP-Adresse an und sind daher anonym.

  1. IP-Adresse verbergen mit dem Netzwerk „Tor“

Um „Tor“ zu verwenden, müssen Nutzer lediglich das „Tor Browser Bundle“ herunterladen, entpacken und starten. Dieses Programm ist kostenlos und beinhaltet alle notwendigen Bestandteile, die für ein anonymes Surfen notwendig sind. Schon die Anfragen an das „Tor-Netz“ sind verschlüsselt und durchlaufen mehrere ständig wechselnde Zwischenserver bis sie letztendlich zur Zielseite gelangen.

  1. IP-Adresse verschleiern mit einem Proxy-Server

Ein Proxy-Server dient als Schnittstelle zwischen dem PC und dem durch die URL angesteuerten Server. Er hebt somit die IP-Adresse des Nutzers auf. Mit gängigen Browsern wie Mozilla Firefox, Google Chrome oder dem Internet Explorer ist es möglich, einen Proxy-Server einzurichten. Meist findet sich diese Funktion in den Einstellungen.

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