Anonymes und sicheres Surfen

Sicheres und anonymes Surfen im Internet

 Im Internet lauern allerlei böse Gefahren. Dennoch möchten die wenigsten User auf das Surfen verzichten. Mit den folgenden Tipps erhöhen Sie Ihre Sicherheit im World Wide Web und surfen künftig nicht nur sicherer, sondern auch entspannter.

Den Browser regelmäßig updaten

Im Gegensatz zu früher bringen Browser-Updates heute nur noch äußerst selten neue Features mit, weshalb sie von vielen Usern eher als uninteressant befunden werden. Nur weil Updates keine neuen Funktionen mitbringen, die den Nutzeralltag spürbar verbessern, heißt das aber nicht, dass sie nicht wichtig sind. Denn so gut wie jedes Update beinhaltet Fehlerkorrekturen, die häufig auch Sicherheitslücken schließen. Daher sollten Sie Browser-Updates immer schnellstmöglich einspielen, sobald diese verfügbar sind.

Cookies regelmäßig entfernen

Website CookiesBeim Öffnen einer Webseite speichert diese Informationen auf dem Rechner. Häufig sind das sogenannte Cookies. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die beispielsweise die IP-Adresse des Users und die Uhrzeit, zu der er die Webseite besucht hat, beinhalten. Mit einer größeren Menge solcher Cookies lässt sich dann ein sehr detailliertes Nutzerprofil erstellen – gruselig. Cookies stets zu blocken, um die Privatsphäre zu wahren, ist allerdings nicht empfehlenswert. Viele Webseiten würden dann nämlich nicht mehr richtig funktionieren. Besser: Die Informationssammler regelmäßig vom PC löschen.

Cookies manuell löschen

Bevor Sie Ihre Browser-Einstellungen so ändern, dass neue Cookies automatisch gelöscht werden, sollten Sie die alle bereits gespeicherten Cookies manuell löschen. Wie genau das funktioniert, hängt vom verwendeten Browser ab.

Bei Firefox klicken Sie im Browser oben rechts auf das Symbol mit den drei Linien und wählen im sich öffnenden Menü die Einstellungen aus. Dort klicken Sie im Menü am linken Fensterrand auf „Datenschutz & Sicherheit“ und im Anschluss auf „einzelne Cookies“ unter der Überschrift „Chronik“. Im sich daraufhin öffnenden Fenster wählen Sie die Option „Alle löschen“.

Ähnlich funktioniert das ganze in Google Chrome. Hier klicken Sie auf die drei Punkte ganz oben rechts, um sich zu den Einstellungen begeben. Dort klicken Sie unten auf „Erweitert“ und wählen unter „Sicherheit und Datenschutz“ die Inhaltseinstellungen aus. In diesen wählen sie „Alle Cookies und Webseitendaten anzeigen“, wo Sie die Option „Alle entfernen“ finden.

Cookies automatisch löschen

Neben dem manuellen Löschen von Cookies bieten alle gängigen Browser die Option, die währenddessen gespeicherten Cookies nach jeder Surfsession automatisch zu löschen.

In Google Chrome finden Sie diese Möglichkeit ebenfalls in den Inhaltseinstellungen. Dort klicken Sie auf „Cookies“ und aktivieren die Option „Lokale Daten nach Schließen des Browsers löschen“.

Firefox-User gehen dazu in die Einstellungen zu „Datenschutz & Sicherheit“ und wählen unter „Chronik“ hinter „Firefox wird eine Chronik“ die Option „nach benutzerdefinierten Einstellungen anlegen“. Unter dem Punkt „Cookies von Webseiten akzeptieren“ wählen sie hinter „Behalten bis“ die Option „Firefox geschlossen wird“.

Vorsicht vor Aufforderung zur Passworteingabe

Wenn Sie auf Ihrem Smartphone, Tablet, Notebook oder PC unerwartet ein Fenster auftaucht, dass Sie zur Passworteingabe auffordert, kann es sich dabei um eine harmlose Sicherheitsabfrage des Betriebssystems handeln. Es kann aber auch der Versuch sein, Ihre Daten abzugreifen. Sicherheitsexperten empfehlen in diesem Fall, zunächst ein falsches Passwort einzugeben. Wird dieses als richtig akzeptiert, handelt es sich bei der Abfrage um einen Phishing-Versuch. Dank der falschen Passworteingabe sind Ihre Daten aber weiterhin geschützt. Handelt es sich um eine Abfrage des Betriebssystems, wird dagegen eine Fehlermeldung erscheinen und sie zur erneuten Passworteingabe auffordern.

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